26.06.2017 – Baubeginn – Füllboden

Unmittelbar nach der Fertigstellung des Bodenaushubs rollte der erste LKW der Fa. Thiele Transporte in unsere recht enge Seitenstraße ein. Der Fahrer versuchte es zunächst vorwärts am Grundstück vorbei um dann rückwärts Richtung Baugrube zu setzen. Schließlich sollte der Füllboden direkt in selbiger landen. Allerdings ist die Straße an dieser Stelle für ein solches Manöver zu eng, worauf sich der Fahrer entschloss die gesamte Straße (ca. 250m) rückwärts Richtung Bundesstraße zu fahren, dort zu wenden und erneut, diesmal rückwärts in Richtung Grundstück zu setzen. Allerdings schaffte es der LKW auch auf diesem Wege nicht bis an die Baugrube heran, da der Boden auf unserem Grundstück einfach zu weich dafür war. An dieser Stelle wurde klar, dass man um eine „Baustraße“ (verdichtetes Recycling) nicht herumkommen würde. Dies ist in sofern schade, dass im Vorhinein eine solche Baustraße nicht für notwendig erachtet wurde.

Nachdem sich insgesamt fünf LKW nach und nach mehr auf dem Grundstück festgefahren hatten und ihre Ladung nicht in der Baugrube sondern davor abladen mussten war klar, dass es ohne Baustraße nicht gehen würde. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich den Bodenaushub vielleicht zuvor selbst organisiert und mir das Receycling bringen lassen. So kommt ein teurer „Spaß“ von knapp 1500 Euro zusätzlich auf uns zu, da Fa,, Mengewein hier den Bodenaushub für die Baustraße übernommen hat und auch das Recycling hat anliefern lassen. Aber aufgrund der Kürze der Zeit musste es jetzt hier schnell gehen. Beim nächsten Haus würde ich in jedem Falle vor Baubeginn genau prüfen (lassen) ob eine Baustraße notwendig ist, um solche bösen Überraschungen zu vermeiden.

Nichtsdestotrotz war irgendwann am Nachmittag die Baugrube mit Füllboden gefüllt und dieser verdichtet, wenn auch das Ganze etwas länger dauerte, da Ronny die LKW-Ladungen erst Mühsam mit seinem Bagger in die Baugrube heben musste. Zwischenzeitlich hieß es, es kommt noch direkt ein LKW mit Recycling-Material für die Baustraße, doch als dieser LKW eintraf, stellte sich heraus dass er noch weiteren Füllboden geladen hatte. Dieser wurde aber gar nicht mehr benötigt und so ging diese Ladung nach offensichtlichen Übermittlungsfehlern seitens der Spedition wieder zurück. Für uns „Glück“, denn so konnte Ronny noch am nächsten Morgen die Baustraße auskoffern und das Receycling tiefer aufbringen. Wäre die Ladung noch am Montagnachmittag gekommen, wäre die Baustraße auf dem vorhandenen Gelände aufgebracht worden. Für eine spätere Nutzung dieser Fläche, auch als Stellfläche oder Zufahrt für unsere PKW, ist die jetzige Variante definitiv die bessere.

Der erste Versuch rückwärts auf das Baugrundstück nachdem vorwärts in die Straße gefahren wurde.

Auf der Bundesstraße wurde gewendet – dann rückwärts zurück.

Auch so kam man nicht bis an die Baugrube heran.

Nach dem dritten LKW hatte die Zufahrtsstraße schon reichlich gelitten.

Der Füllboden konnte nicht in der Baugrube abgeladen werden.

„Manni“ verdichtet im Akkord während Ronny fleißig Füllboden von A nach B baggert.

Doch am Ende ist die Baugrube wieder mit verdichtetem Füllboden aufgefüllt.

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