19.09.2017 – Probleme Medienanschlüsse + Umfrage

Aktuell häufen sich leider ein wenig die Probleme hinsichtlich Medienanschlüsse. Dass es dabei beispielsweise den Trink- und Abwasseranschluss wahrscheinlich erst Mitte November geben wird, scheint aktuell noch ein geringeres, zeitliches Problem. Aber von vorn.

Trink- und Abwasser

Unser Antrag auf Anschluss an das Trink- bzw. Abwassernetz lag knapp zwei Monate beim zuständigen Wasser- und Abwasserzwecksverband (WAZV). Warum dies der Fall war und ob mehr „Druck“ seitens unseres Bauleiters hier etwas hätte helfen können, lässt sich nicht mehr klären. Als dann endlich das Schreiben vom WAZV kam, das u.a. eine Liste mit möglichen Firmen für die Herstellung des Trinkwasseranschlusses enthielt, war das Entsetzen groß. Die bei uns verwendeten KG-Rohre als Leerrohre für die Medieneinführung sind seit 1. Januar 2017 nicht mehr zulässig. Ein Vortorttermin in der letzten Woche mit einer Vertreterin des WAZV und einer der o.g. Firmen bestätigte dies. Diese wichtige Information ist bei der Hausplanung offensichtlich untergegangen. Umso ärgerlicher, dass vor Baubeginn seitens der Bauherrschaft noch explizit nach einer sogenannten Mehrspartenhauseinführung gefragt wurde. Beim Einbau einer solchen Mehrspartenhauseinführung (die vom WAZV priorisiert wird) werden mehrere Leitungen durch eine gemeinsame Öffnung in der Gebäudehülle in das Haus eingeführt. An sich eine saubere und bequeme Lösung, wenn auch etwas teurer. Gemeinsam mit unserem Bauleiter und den vor Ort anwesenden Personen, wurden mögliche Lösungen für das Problem „KG-Rohr“ besprochen. Ok, ein Problem weniger.

Allerdings offenbarte der Vororttermin gleich noch das nächste Problem. Sämtliche Leerrohre gelangen in den Hausanschlussraum durch die Betonplatte zur Hälfte bis Dreiviertel unterhalb einer der Innenwände. Sie stehen also nicht „frei im Raum“ sondern halb unter der Wand. Dies war vermutlich so geplant, um die ankommenden Leitungen (die ja deutlich dünner sind als ein 100er KG Rohr) möglichst dicht an der Wand nach oben laufen zu lassen. Allerdings scheint dies nicht den Vorstellungen und Bedürfnissen der ausführenden Firmen zu entsprechen. Es müssen nun wohl sämtliche Leerrohre weiter in den Raum versetzt werden. Wie dies genau geschehen soll, inwiefern dazu die Betonplatte inklusive Bewehrungsstahl geöffnet und Erde bewegt werden muss, soll morgen in einem zweiten Vororttermin mit Bauleitung und ausführender Firma Mengewein erläutert werden.

Gas

Dabei kommen mit den Anforderungen der Gasversorger bereits möglicherweise die nächsten Schwierigkeiten auf uns zu. Ersten Informationen zufolge, könnten auch hier die verwendeten KG-Rohre problematisch werden. Wie sich das klärt, bleibt abzuwarten. Im „schlimmsten“ Fall bedarf es auch eines Austausches des betreffenden Rohrs, was letztlich schon wieder fast die oben beschriebene Mehrsparteneinführung attraktiv werden lässt. Dann würde sich vermutlich auch die Problematik der einzelnen Anschlüsse zueinander klären, denn aktuell fragt sich der Elektriker schon noch, wie die Gasleitung (und Wasser natürlich auch) rechts vom Stromanschluss dann nach links zur Brennwerttherme gelangen soll. Eine Überkeuzung ist wohl nicht zulässig?

„Keine Kapazitäten“

Passend zu dem ganzen Schlamassel geben immer mehr (eigentlich fast alle) der o.g. Firmen, die potentiell einen Trinkwasseranschluss legen könnten zu erkennen, dass sie dies in diesem Jahr nicht mehr schaffen würden. „Keine freien Kapazitäten.“ Daher rückt der Anschluss ans Wasser- und Abwassernetz mindestens in den November. Wie es beim Gas aussieht ist noch nicht geklärt. Aber vermutlich wird es auch hier noch ein Weilchen dauern. Das „Go“ für das Absenden des Antrags dazu kam vom Bauträger erst in der letzten Woche. Arbeiten wie Putzen (innen und außen), die Trinkwasser erfordern oder Estrich legen und aufheizen, wofür Gas benötigt wird, scheinen sich also zu verzögern. Vom Stromversorger fehlt uns übrigens auch noch das Angebot – somit sind dann alle Medienanschlüsse komplett was potentielle Verzögerungen angeht. Wir sind gespannt wie sich dieser Sachverhalt entwickelt. Erfreut sind wir zumindest nicht gerade darüber.

Umfrage

Um mal eine Idee zu bekommen, wie das Thema bei anderen Bauvorhaben angegangen wurde, haben wir (auf der rechten Seite unserer Webseite) eine Umfrage gestartet. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

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