18.10.2017 – Fortschritte bei Medienanschlüsse

In den vergangenen Wochen, ja fast schon Monaten waren die Medienanschlüsse immer ein großes, teilweise belastendes Thema. Keiner der Anträge für Trinkwasser, Abwasser, Gas, Strom und Telekom war wirklich im Zeitplan und es drohte ein Zeitverzug. Hinzu kamen die Probleme mit der Hauseinführung selbst, da die bei uns verwendeten KG-Rohre für Trinkwasser und Gas nicht mehr zulässig sind. Zusätzlich wurde die Lage der KG-Rohre, sowohl im Raum als auch zueinander bemängelt. Aber dies scheint nun zu einem großen Teil nach und nach geklärt.

Zunächst zu den Hauseinführungen selbst: Da die eigentlich für Gas und Trinkwasser vorgesehenen Leerrohre aus Sicht der Firmen mehr oder weniger unbrauchbar sind, haben wir angeboten, stattdessen „unsere“ Leerrohre an der Giebelseite für diese beiden Medien zu verwenden. Dazu ist es jedoch noch notwendig, eines der beiden Rohre weiter ins Erdreich auf die geforderte Tiefe für Trinkwasser zu verlängern. Diese Arbeiten sollen demnächst beginnen. Wir hoffen, dass da (UNTER unserer Bodenplatte bzw. Frostschürze) alles gut geht! Außerdem muss in beiden Fällen das jeweilige KG-Rohr raus und mindestens für den Trinkwasseranschluss die Bodenplatte für eine entsprechende Doymadichtung geöffnet werden. Wie die Einführung für den Gasanschluss geregelt wird weiß ich noch nicht. Aber da ist unser Bauleiter M. Schneidewind dran. Er hatte auch die Variante mit der Doymadichtung verhandelt. Wir gehen jedenfalls davon aus, dass dadurch eventuell entstehende Kosten nicht durch uns getragen werden müssen.

HauseinführungenDie beiden rechten Leerrohre waren ursprünglich für Gas und Wasser vorgesehen. Nun sollen es stattdessen die beiden Rohre ganz links werden. Diese stehen parallel zur Straße und eignen sich gut für die beiden Medien.

Trink- und Abwasser

Lange hat es gedauert bis unser Antrag auf Trink- und Abwasseranschluss beim WAZV überhaupt bearbeitet wurde. Für alle Bauwilligen also der Tipp: Rechtzeitig beantragen! (Gilt im Übrigen eigentlich für alle Medienanträge!) Nochmal eine ganze Weile hat es gedauert bis drei der neun berechtigten Firmen ein Angebot für die Herstellung des Trinkwasseranschlusses abgegeben hatten. Alle anderen Firmen haben aufgrund fehlender Kapazitäten sofort abgesagt. Unsere Wahl fiel letztlich auf die Firma Egon Fürst aus Geltow, die auch für den Abwasseranschluss beauftragt wurde. Für den öffentlichen Abwasseranschluss hatten wir da keine Wahl – die Firma Fürst hatte per Ausschreibung in diesem Jahr sämtliche Aufträge des WAZV für den Abwasseranschluss erhalten. Um alles aus einer Hand zu haben, wird Firma Fürst auch den privaten Abwasseranschluss vornehmen. Der öffentliche Abwasseranschluss endet mit dem Übergabeschacht ca. 1m hinter der Grundstücksgrenze. Der Rest bis zum Haus ist privat.

Die Wahl fiel letztlich nicht auf das günstigste, aber unserer Meinung nach zuverlässigste Angebot. Denn Firmenchef Egon Fürst war zuvor direkt auf der Baustelle vor Ort. Nach einigen Verhandlungen meinerseits mit ihm zum Ausführungsdatum der Arbeiten, konnte ich dann letztlich auch noch die rechtzeitige Verlegung der Anschlüsse vor dem Estrich in der 43. Kalenderwoche erreichen.

Gas

Unser Antrag für den Gasanschluss wurde relativ spät eingereicht und lag dann auch noch drei Wochen unbearbeitet beim Gasversorger NBB. Nach zahlreichen Telefonaten (nächster Tipp: Anrufen, anrufen, anrufen!) wurde mir dann endlich die ausführende Firma mitgeteilt. Unser Gasanschluss wird von der Firma Friedrich Vorwerk aus Halle hergestellt. Hier hat sich unser Bauleiter M. Schneidewind engagiert und konnte nun zu unserer Freude und auch Überraschung die Arbeiten ebenfalls für die 43. KW arrangieren. Zunächst hieß es seitens der Firma noch, dass die Terminplanung für 2017 eigentlich abgeschlossen sei. Entsprechend müssen die Arbeiten in dieser Kalenderwoche gut geplant und auch koordiniert durchgeführt werden, sodass am Ende der Woche dann tatsächlich Gas, Trink- und Abwasser gelegt sind.

Strom und Telekom

In Sachen Strom und Telekom sieht es aktuell noch etwas schlechter aus. Hier scheinen die Arbeiten nicht vor Anfang Dezember zu laufen. Hier habe ich selbst persönlich beim Versorger E.DIS vorgesprochen und die Dringlichkeit betont. Bleibt zu hoffen, dass es bei Anfang Dezember bleibt und wir bis dahin keinen Frost bekommen. Immerhin wissen wir bereits, dass sowohl Strom als auch die Telekomleitung gemeinsam von der Firma Ralf Plamann gelegt werden sollen. Dies vereinfacht die Sache ungemein. Außerdem ist klar, dass die Einführungen für beide Medien so in Ordnung sind wie sie aktuell vorliegen. Ob der Estrich dann an der Stelle des Telekom-KG-Rohrs noch ausgespart bleibt und hinterher gegossen wird, muss noch geklärt werden. Für Strom liegt eine konforme Einspartenhauseinführung vor.

Kosten

Zum Schluss noch ein letzter Tipp für alle Bauwilligen: Auf jeden Fall ausreichend finanzielle Mittel für sämtliche Medienanschlüsse einplanen! Insbesondere wenn das Grundstück noch nicht erschlossen ist häufen sich reichlich Kosten bis in den fünfstelligen Bereich an.

Ein Gedanke zu „18.10.2017 – Fortschritte bei Medienanschlüsse

  1. Baublogliste.de

    Es ist schon wirklich verwunderlich, wie sich hier Versorger verhalten, wenn es um die Hausanschlüsse geht. Gerade mit Wasser hatten wir so große Probleme und sie haben sich strikt geweigert irgendwas zu machen, was andere für sie angedacht haben…. Waren dann ja auch gerade einmal ca. 2500€ Mehrkosten nur weil sie sich weigerten sich bei dem Mehrsparten Anschnulss zu beteiligten und lieber auf der anderen Seite (Weg von der Strasse) die Hauseinführung durchführen wollten…

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